Sonntag, 12. Mai 2019

Molly the Coconut Sheep



















Hallo Ihr Lieben! Zum diesjährigen Muttertag habe ich dieses kleine Schäfchen namens Molly gebacken. Mit einer exotischen Mischung aus Ananas und Kokos überzeugt Molly nicht nur optisch, sondern sie ist auch geschmacklich etwas ganz besonderes.

Für den Teig habe ich das Rezept "Heller Teig" aus den Grundlagen benutzt. Wählt am besten eine 24er-Springform, damit der Teig auch schön hoch wird. Außerdem habe ich noch eine kleine, abgetropfte Dose mit Ananas-Stückchen daruntergemischt und den Kuchen dann für ca. 30 Minuten bei 160°Umluft gebacken. Bitte kontrolliert regelmäßig mit einem Holzstäbchen, ob der Kuchen innen schon durchgebacken ist, damit er nicht verbrennt. Außerdem könnt Ihr den Kuchen während des Backens mit einem Blatt Backpapier abdecken, damit er oben nicht so dunkel wird.

Während der Kuchen auskühlt, könnt Ihr bereits die Creme vorbereiten. Ich habe mich für eine Frischkäse-Creme mit weißer Schokolade entschieden. Vermixt dazu 400g Frischkäse mit 50g weicher Butter. Schmelzt gleichzeitig 200g weiße Schokolade in einem Wasserbad und mixt sie anschließend unter die Frischkäse-Masse. Lasst die Creme im Kühlschrank herunterkühlten und schlagt sie dann kurz vor Gebrauch noch einmal mit dem Handmixer auf.

Sobald die Creme und der Kuchen ausgekühlt sind, können beide Teile zusmmengefügt werden. Schneidet den Boden einmal in der Mitte durch und bestreicht den untere Teil
mit einer dicken Schicht Creme. Legt danach den oberen Teil des Kuchens darauf und ummantelt die ganze Torte mit der Creme.

Als Dekoration habe ich mich für Kokoschips und Fondant entschieden. Verteilt die Kokoschips (erhältlich zum Beispiel in Drogeriemärkten oder Bio-Shops) auf der gesamten Torte, aber lasst in der Mitte einen kleinen Bereich für das Gesicht frei.
Anschließend könnt Ihr mit der Fondant-Dekoration beginnen. Hierbei könnt Ihr Eurer Kreativität freien Lauf lassen. Formt aus buntem Fondant Blümchen, Ohren, Augen, Nase, Mund und Wangen der kleinen Molly, lasst alles kurz erhärten und legt die Details dann vorsichtig auf den Kuchen. Das Fondant wird in Kombination mit der Creme relativ weich, platziert die Details aus Fondant also am besten erst kurz vor dem Servieren.

Und schon ist die kleine Molly fertig!
Wie immer hoffe ich sehr, dass Euch dieses frühlingshafte Backprojekt gefallen hat. Lasst mir gerne Feedback in den Kommentaren oder aus Social Media da! Und wenn Ihr nichts mehr verpassen wollt, dann abonniert den Blog auf Facebook (www.facebook.de/twinkebaking) und Instagram (www.instagram.de/twinkebaking)!

Einen schönen restlichen Muttertag wünscht Euch


Eure Twinke :)




Samstag, 20. April 2019

Cottontail-Teemo Easter Cupcakes



Plüschhäschen-Teemo wünscht Euch frohe Ostern! Er hat seine Ostereier auf leckeren Möhren-Cupcakes verteilt, also passt auf, wohin Ihr tretet!
Für die Muffins benötigt Ihr 125g Butter, 100g Zucker, 1 Ei, 300ml Buttermilch, 280g Mehl, 1  Paket Backpulver, 150g geraspelte Möhren und 40g gemahlene Mandeln. Außerdem habe ich noch etwas Vanille-Zucker, Zimt und gemahlene Muskatnuss hinzugefügt. Mixt zuerst die weiche Butter mit dem Zucker, dem Vanillezucker und dem Ei. Fügt dann die Möhren, die gemahlenen Mandeln, die Buttermilch und die Gewürze hinzu, vermixt alles miteinander und mischt zum Schluss noch das Mehl und das Backpulver unter. Teilt den Teig danach gleichmäßig in Muffinförmchen auf (der Teig reicht für knapp 15 Stück) und backt die Muffins im vorgeheizten Ofen bei Ober-/Unterhitze mit 160° für ca 20 Minuten. Durch die Möhren geht der Teig nicht so stark auf, füllt die Muffinförmchen also gut voll!

Für das Frosting habe ich 200g Frischkäse mit 100g Butter und 100g Puderzucker vermixt. Für einen leicht zitronigen Geschmack habe ich 1 EL Limettensaft hinzugegeben. Damit die Creme auch so richtig schön nach einer grünen Wiese aussieht, habe ich noch etwas grüne Lebensmittelfarbe (Gelfarbe) untergemischt.

Lasst die Muffins gut auskühlen und stellt die Creme für mindestens 1 Stunde in den Kühlschrank. Danach könnt ihr die Creme mit einer Gabel auf den Muffins verteilen und mit der Dekoration beginnen.
Der Teemo und die Ostereier sind aus buntem Fondant modelliert. Dazu habe ich mir Referenzbilder ausgedruckt und nach dieser Vorlage den Teemo zusammengebaut. Die Details sind mit etwas Wasser an der Figur befestigt. Außerdem habe ich Strohhalme und Zahnstocher benutzt, um die Ohren am Kopf und den Kopf am Körper zu befestigen. 

Legt zum Schluss auf jeden Cupcake ein Ei und platziert den kleinen Hasen in der Mitte. Und schon habt Ihr die Lane so gut wie gewonnen!

Ich hoffe, dass Euch diese nerdige Backidee gefallen hat. Wenn ja, dann lasst es mich gerne in den Kommentaren und auf Social Media wissen.

Wir sehen uns in der Kluft!
Schöne Ostertage wünscht Euch

Eure Twinke :)


Samstag, 30. März 2019

Overwatch Pachimari Cupcakes



















Welcome to Hanamura! Diese kleinen Pachimaris sind aus dem Computerspiel Overwatch entsprungen und werden jedem Fan ein Lächeln aufs Gesicht zaubern.

Wenn Euch das Modellieren mit Fondant Spaß macht, dürfte es Euch leicht fallen, die kleinen Racker nachzubacken. Alles, was Ihr dazu braucht, sind 12 Vanillemuffins (Rezept siehe "Grundlagen"), ein Frosting eurer Wahl und etwas Fondant.

Ich habe bereits am Vortag damit begonnen, die Pachimari zu modellieren. Dazu habe ich 400g Fondant in beige, grün, rosa und schwarz eingefärbt. Für die Gesichter habe ich noch etwas weißes Fondant übrig gelassen.
Beginnt damit, kleine Zwiebeln aus dem beigen Fondant zu modellieren. Danach kommen unter jeden Körper vier kleine Arme aus grünem Fondant. Für das Gesicht habe ich kleine Kreise aus weißem Fondant ausgestochen, die Details aus rosafarbenem und schwarzem Fondant modelliert und diese dann mit etwas Wasser auf den Kreisen festgeklebt. Zuletzt bestreicht Ihr die Rückseite der Gesichter mit etwas Wasser, klebt sie auf die Körper und schon ist Euer kleines Pachimari fertig.



Am Folgetag habe ich die Muffins gebacken und gut auskühlen lassen. Währenddessen habe ich ein Frischkäse-Frosting aus 250g Frischkäse, 150g Butter und 100g Puderzucker angemischt. Für die knallige Farbe habe ich noch etwas rosa Lebensmittelfarbe hinzugefügt. Lasst auch das Frosting noch etwas auskühlen, bevor Ihr es weiterverarbeitet. 
Schließlich habe ich dann das Frosting mit einem Spritzbeutel und der 2D-Rosentülle von Wilton (unbezahlte Werbung!) auf den Cupcakes (von innen nach außen) verteilt und auf jede Blüte ein Pachimari gesetzt.

Und schon sind Eure ganz eigenen, kleinen Begleiter für das nächste Match auf Hanamura fertig!

Wie immer hoffe ich sehr, dass Euch diese Backidee gefallen hat. Falls ja, dann lasst es mich gerne in den Kommentaren wissen und folgt dem Blog auf Social Media: 
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Ganz viel Spaß beim Nachbacken und Zocken wünscht Euch

Eure Twinke


Sonntag, 24. März 2019

Dreistöckige Torte zum Muttertag!






















Hallo meine Lieben! Mit dieser dreistöckigen Schokoladentorte zum Muttertag letztes Jahr habe ich versucht, gleich mehrere aktuelle Trends miteinander zu verbinden. Zum einen sind die einzelnen Lagen "naked", das bedeutet, dass sie nicht komplett mit der Sahne eingestrichen sind und dass der Boden noch etwas durchscheint. Und zusätzlich habe ich mich an der "dripping"-Technik versucht, bei der die Schokoladenglasur unregelmäßig von den einzelnen Lagen heruntertropft. Natürlich ist diese Torte nicht perfekt geworden und ich habe die Zwischenschritte auf Grund starker Frustrationsanfälle leider irgendwann nicht mehr dokumentiert, aber trotzdem wollte ich Euch das Endergebnis nicht vorenthalten :)

Begonnen habe ich mit dem Backen von 3 Böden. Der erste Boden entstand aus einer 26er Springform, der zweite aus einer 22er Springform und der ganz obere Boden hat einen Durchmesser von ca. 10cm. Das macht die Berechnung der Mengen einfach, da Ihr einfach ein Schokoladenkuchen-Rezept für eine 26er Springform verdoppeln müsst, um genug Teig für alle drei Formen zu haben. Schaut ruhig einmal im Reiter "Grundlagen" hier auf dem Blog vorbei, wenn Ihr ein leckeres Rezept für Schokoladenkuchen sucht.

Während die Böden backen (Achtung: je kleiner die Kuchenform, desto schneller ist der Kuchen gar!), habe ich mich bereits um die Füllung gekümmert. Dazu habe ich stolze 1,5 Liter Sahne in mehreren Etappen steif geschlagen. Damit die Sahne später auch dem ganzen Druck der obigen Lagen standhält, habe ich ordentlich Sahnesteif darunter gemischt. Außerdem habe ich noch etwas Puderzucker und Vanillearoma dazugegeben und die Sahne dann kalt gestellt.


Wenn sowohl die Böden als auch die Sahne gut ausgekühlt sind, könnt Ihr mit dem Schichten beginnen. Ich habe damit angefangen, bei allen Böden die trockenen Kanten und Unebenheiten wegzuschneiden. Die Teigreste habe ich zerbröselt und dazu benutzt, die untere Kante auf der Tortenplatte zu verstecken. Danach habe ich den unteren und den mittleren Boden in jeweils drei Lagen zerschnitten. Die oberste Lage habe ich nur einmal durchgeschnitten. Anschließend schichtet Ihr immer abwechselnd einen Boden und Sahne aufeinander. Die restliche Sahne wird dann dazu benutzt, die einzelnen Etagen dünn damit einzustreichen. Für den "naked"-Look sollten die einzelnen Teigschichten dunkel aus der hellen Sahne hervorstechen. 


Während des Stapelprozesses ist die Torte nach hinten etwas abgesackt. Dagegen werde ich in Zukunft ein spezielles Tortengerüst benutzen, das die einzelnen Böden stabilisiert. Zu kaufen gibt es das unter anderem im Internet.

Als letztes habe ich dann noch 600g Zartbitterschokolade im Wasserbad geschmolzen, etwas abkühlen lassen und danach vorsichtig auf der Torte verteilt. Dazu ist es wichtig, dass die Schokolade etwas kühler und dickflüssig ist, damit sie beim heruntertropfen leichter zu kontrollieren ist. Außerdem habe ich Erdbeeren kleingeschnitten und sie zusammen mit Blaubeeren und ein paar Blättchen Minze dekorativ auf der Torte verteilt. Und schließlich habe ich noch einige Schokoladenblättchen zerbrochen und auf der ganz obersten Ebene platziert.

Ich hoffe sehr, dass euch dieses Backprojekt gefallen hat. Lasst mir gerne Feedback in den Kommentaren da und schaut auch auf Social Media vorbei, um nichts mehr zu verpassen:
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Bis zum nächsten Mal

Eure Twinke :)








Samstag, 23. Februar 2019

For the HORDE!



















Ein herzliches Hallo an alle WoW-Gamer, Vollblut-Hordler und an alle, die es noch werden wollen!
Und für alle, die so gar nichts mit dieser Torte anfangen können: Diese Geburtstagstorte steht ganz im Zeichen der Fraktion "Horde" aus dem Computerspiel World of Warcraft. Im Prinzip handelt es sich einfach um einen Zitronenkuchen mit Zuckerguss und einer dünnen Fondantdecke.

Für den Teig könnt Ihr eine Backmischung benutzen, oder das Rezept für hellen Teig aus dem Reiter "Grundlagen" hier auf dem Blog nutzen. Fügt dem Teig dann einfach ein Päckchen Zitronenschale und etwas Zitronensaft hinzu. Außerdem habe ich den Teig noch mit roter Lebensmittelfarbe und etwas Kakaopulver dunkelrot eingefärbt.
Wenn der Kuchen ausgekühlt ist, könnt ihr ihn mit einem Messer bearbeiten und alle Unebenheiten wegschneiden. Ich habe mich hier bewusst gegen eine Ganache entschieden, da eine Schokoladencreme nicht zum Zitronengeschmack gepasst hätte. Außerdem ist der Kuchen relativ eben und es müssen keine einzelnen Schichten zusammengehalten werden, weshalb eine dicke Schicht Zuckerguss als Kleber für das Fondant reichen sollte.


 Rollt zuerst das schwarze Fondant dünn aus und legt es neben dem Kuchen bereit. Mischt dann einen sehr dickflüssigen Zuckerguss aus Puderzucker und Zitronensaft zusammen und verteilt ihn gleichmäßig auf dem Kuchen. Sobald der Zuckerguss aufgetragen ist, müsst ihr relativ zügig das Fondant auf den Kuchen legen, da der Zuckerguss sonst seine Klebkraft verliert.

Ist der Kuchen eingedeckt und alles getrocknet, könnt ihr euch an die Deko machen. Ich habe aus rotem Fondant das Horden-Emblem ausgeschnitten, die Buchstaben ausgestochen und die untere Kante das Kuchens hinter einer schmalen Rolle aus rotem Fondant versteckt. Um das Emblem und alle weiteren Details richtig auf dem schwarzen Untergrund leuchten zu lassen, habe ich die rote Deko zusätzlich noch mit roten pulverigen Lebensmittelfarben bearbeitet. An der äußeren Kanten habe ich dunkelrote Farbe genutzt und für die inneren Teile ein helles Rot. So sehen die Details gleichzeitig ein wenig dreidimensional aus. Befestigt habe ich die Details dann mit ein bisschen Wasser auf der Rückseite.

Und schon habt ihr einen echten Hingucker für jede (LAN-)Party kreiert!

Wie immer hoffe ich sehr, dass euch diese schnelle Idee gefallen hat. Wenn ja, dann schaut doch mal in meinen Social Media Kanälen auf Facebook (www.facebook.de/twinkebaking) oder auf Instagram (@twinkebaking) vorbei! Und lasst mich in den Kommentaren wissen, ob ihr euch auch über eine Torte zur Allianz freuen würdet ;)

In diesem Sinne: FOR THE HOOORDE!!!

Eure Twinke :)

Mittwoch, 23. Januar 2019

Minecraft-Cake 2.0



















Hallo ihr Lieben :)

Heute habe ich eine Torte für Euch, die ich eigentlich schon vor über einem Jahr gebacken, aber aus zeitlichen gründen noch nicht veröffentlicht habe. Für einen Kindergeburtstag habe ich eine Torte in der Optik des Computerspiels "Minecraft" gebacken, bestehend aus Schokoladen-Kirsch-Kuchen, Zartbitter-Ganache und Sahne. 
Die Dekoration habe ich aus Fondant modelliert.

Für den Teig habe ich die doppelte Menge "Dunkler Teig" (Rezept unter dem Reiter "Grundlagen" zu finden) gemacht und noch zwei Gläser Sauerkirschen hinzugefügt. Den Teig habe ich dann in zwei gleich große und einen etwas kleineren Boden aufgeteilt, gebacken und auskühlen lassen.

Aus 600g Sahne und 600g Zartbitterschokolade habe ich eine Ganache hergestellt, diese abkühlen lassen, aufgeschlagen und dann zum Zusammenkleben und Einstreichen der Torte benutzt. Eine genaue Anleitung zur Herstellung von Ganache findet Ihr ebenfalls unter dem Reiter "Grundlagen" hier auf dem Blog. Die beiden großen Böden habe ich aufeinander gelegt und mit Ganache verbunden. Den kleineren Boden habe ich so zerschnitten, dass ich die untere rechte Ecke auf den oberen Boden legen konnte, sodass die "Landschaft" drei Etagen hat. Alle Böden sind mit Ganache miteinander verbunden und mit der restlichen Creme habe ich die Torte anschließend möglichst glatt eingestrichen.


Der eigentliche "Bodenbelag" besteht aus ca. 500ml steifgeschlagener Sahne. Besonders wichtig ist, dass die Sahne vor dem Schlagen gut durchgekühlt ist. Außerdem kann etwas Sahnesteif helfen, die Sahne steif zu bekommen, ohne dass sie vorher zu Butter wird. Geschmacklich verfeinert habe ich sie dann noch mit etwas Vanille und Puderzucker. Mit Lebensmittelfarbe habe ich die Sahne danach jeweils grün, blau und beige eingefärbt. 

Für den Gras-Look habe ich die Tülle Nr. 233 der Firma Wilton (UNBEZAHLTE WERBUNG) mit einem Spritzbeutel benutzt und die Ebenen mit der grünen Sahne bedeckt. Mit einem Messer habe ich auf der restlichen Fläche erst die beige und dann die blaue Sahne verteilt. Besonders authentisch sieht die Torte aus, wenn noch etwas Sahne über die Ränder hinweg läuft. Damit ist die Torte an sich fertig und es fehlt nur noch die Dekoration. 

Ich habe mich dazu entschieden, ein Schaf, ein Schwein und einen Baum im typischen, eckigen Minecraft-Look zu modellieren. Dazu habe ich Fondant mit den Gelfarben der Firma Wilton (UNBEZAHLTE WERBUNG) eingefärbt, modelliert und mit Hilfe von dicken Strohhalmen zusammengesteckt. Sollte das Fondant zu weich werden und kleben, benutzt einfach etwas Puderzucker. Die Buchstaben habe ich aus weißem Fondant ausgestochen und trocknen lassen. Da Fondant weich wird, wenn es mit Flüssigkeit in Berührung kommt, ist es am besten, die Dekoration erst kurz vorm Servieren bzw. vorm Anschneiden auf die Torte zu stellen.

Damit ist die optimale Überraschung für jeden Minecraft-Fan fertig!
Wie immer hoffe ich, dass Euch die Torte und ihre Entstehung gefallen haben. Lasst mir gerne einen Like auf www.facebook.de/twinkebaking da und schreibt euer Feedback in die Kommentare :)

Bis zum nächsten Mal
Eure Twinke :)

Sonntag, 29. Juli 2018

Traum in Schwarz(wälder Kirsch)




Hallo Ihr Lieben :) 
Heute möchte ich Euch mal einen Klassiker vorstellen. Keine Motivtorte, keine Cupcakes und nichts Modelliertes, sondern eine moderne Version der allseits bekannten Schwarzwälder Kirschtorte.

Insgesamt besteht diese Torte aus einem Mürbeteigboden und zwei Teilen eines Biskuitbodens. Gefüllt sind diese mit Kirschmarmelade, eingekochten Kirschen und natürlich ganz viel Sahne. Und dekoriert habe ich sie anschließend mit einer selbstgemachten Schokoladenschale, Süßkirschen und Kirschpralinen.

Beginnt zuerst mit dem Mürbeteig. Mixt dazu einfach 80g weiche Butter, 60g Zucker, 1 Eigelb, 1 EL Crème fraîche, 120g Mehl, 4g Backpulver, 1 EL Backkakao zusammen und backt den Teig in einer 26er Springform (ausgelegt mit Backpapier) im vorgeheizten Ofen ca. 15-20 min lang bei 160°C Umluft. Ich empfehle Euch außerdem, den Teig vorher mit einer Gabel mehrfach einzustechen, damit er nicht zu unregelmäßig aufgeht.

Während der Mürbeteig im Ofen bäckt, könnt Ihr Euch bereits um den Biskuit kümmern. Trennt zuerst 6 Eier. Schlagt das Eiweiß steif und stellt es kurz zur Seite. Vermischt danach das Eigelb mit 6 EL lauwarmem Wasser, 250g Puderzucker und 1 TL Zimt. Hebt den Eischnee vorsichtig unter und mixt dann 120g Mehl, 120g Stärke, 1 Pck. Backpulver und 40g Kakao dazu. Auch der Biskuit muss in einer mit Backpapier ausgelegten 26er Springform bei 160°C im vorgeheizten Ofen backen und zwar für ca. 45min. Prüft am besten mit einem Holzstäbchen, wann der Kuchen ganz durchgebacken ist. 

Solange die Kuchen auskühlten, habe ich mich um die eingekochten Kirschen gekümmert. Dazu einfach 500g Sauerkirschen abtropfen lassen und davon 250ml Kirschsaft aufheben. Den Saft mit 30g Stärke, 50g Zucker und 1TL Zimt kurz aufkochen lassen, die Kirschen dazugeben und alles abkühlen lassen. 

1l Sahne mit Sahnesteif/Sahnapart steif schlagen und kalt stellen. Nehmt am besten möglichst fetthaltige Sahne (um die 30% Fettgehalt) und achtet gerade in den Sommermonaten darauf, dass die Sahne vor dem Schlagen auch wirklich kalt ist, da sie sonst in Butterbröckchen umschlägt... (Jap, das ist mir hier leider auch zuerst passiert *grins*). Je nach Geschmack könnt Ihr die Sahne auch noch mit etwas Zucker und Kirschwasser verfeinern.

Wenn alles gut ausgekühlt ist, geht es ans Schichten. Schneidet den Biskuitboden dazu in zwei Schichten horizontal durch. Optional könnt ihr die Biskuitboden auch noch mit etwas Kirschwasser beträufeln. Die unterste Schicht bildet der Mürbeteigboden. Bestreicht diesem mit etwas Kirschmarmelade, bevor Ihr den ersten Biskuitboden darauf platziert. Verteilt danach die eingelegten Kirschen auf dem Boden und streicht dann eine Schicht Sahne darüber. Legt dann den zweiten Biskuitboden auf diese Sahneschicht und bestreicht mit der restlichen Sahne die gesamte Torte. Ich habe mich hierbei für einen "naked look" entschieden, was bedeutet, dass man die einzelnen Teigschichten am Rand der Torte noch deutlich erkennen kann. Wer es etwas klassischer mag, kann natürlich alles restlos mit Sahne bestreichen, mit einer Spritztülle arbeiten und sogar noch ein paar Schokoraspeln am Rand verteilen ;)
Damit wäre die Torte an sich fertig. Für die Deko habe ich mich für ein kleines Experiment entscheiden. Da ich kein Profi bin was Schokoladendeko betrifft, kann ich Euch leider nichts über das Temperieren von Schokolade erzählen und geglänzt hat meine Schokoladenschale am Ende auch nicht. Trotzdem bin ich mit dem Ergebnis sehr zufrieden und hoffe, dass Euch diese einfache Variante ebenfalls gefällt.


Während ich 100g Zartbitterschokolade in einem Wasserbad habe schmelzen lassen, habe ich einen kleinen Luftballon aufgeblasen und diesen mit etwas Öl eingerieben. Die Schokolade habe ich so lange abkühlen lassen, bis sie sich noch streichen ließ, aber nicht zu schnell vom Messer abgetropft ist. Und dann habe ich ganz einfach Schicht für Schicht die Schokolade mit einem Messer auf dem Ballon verteilt. Im Kühlschrank/Keller wird die Schokolade dann nach ca. einem Tag fest und der Ballon kann vorsichtig aus der Schale entfernt werden. Dazu am besten auf der Unterseite des Ballons ein Stück Klebeband befestigen und dann mit einer Nadel vorsichtig in die Stelle mit dem Klebeband piksen. Durch das Klebeband entweicht die Luft etwas langsamer und Ihr könnt das Kleiner-werden des Ballons besser steuern.


Die Schale habe ich dann auf der Torte platziert und sie mit Süßkirschen und Kirschpralinen gefüllt. Außerdem habe ich noch 12 Kirschen als Deko auf der Torte direkt verteilt.

Und damit ist dieser Traum aus Schwarz(wälder Kirsch) fertig!
Ich hoffe sehr, dass Euch dieses etwas andere Rezept hier auf meinem Blog gefallen hat. Lasst mir gerne Feedback dazu in den Kommentaren da und schaut auch mal auf der Facebookseite www.facebook.de/twinkebaking vorbei!

Vielen Dank fürs Lesen und bis zum nächsten Mal
Eure Twinke :)

Dienstag, 3. April 2018

Häschen-Torte



















Hallo Ihr Lieben :)
Ich hoffe, Ihr hattet ein paar schöne Ostertage. Ich war am Osterwochenende fleißig und habe diese kleine Häschen-Torte gebacken. Ihr wollt wissen wie das geht? Dann lest weiter!

Für dieses Backprojekt habe ich mich für eine kleine Schokoladentorte mit Sahnefüllung entschieden. Ihr könnt zum Beispiel 1/2 Mal das Rezept "Dunkler Teig" aus dem Grundlagenbereich hier auf dem Blog benutzen. Gebacken habe ich den Teig dann 45 min bei 150°C Umluft in einer 22er Springform. Prüft wie immer mit einem Holzstäbchen die Konsistenz im Inneren des Kuchens, bevor Ihr ihn aus dem Ofen nehmt.

Außerdem braucht Ihr noch wie oben erwähnt ca. 200g Schokoladensahne (entweder als Pulver zum Unterrühren oder aufgeschlagene Sahne mit Kakao/Schokoraspeln/...) und eine Ganache mit 150g Zartbitterschokoladen-Anteil. Die Anleitung für eine Ganache gibt's, genau wie das Rezept für den Teig, unter dem Reiter "Grundlagen". Macht die Ganache am besten schon am Vortag fertig und schlagt sie erst kurz vor Gebrauch auf.

Wenn der Kuchen gut ausgekühlt ist, könnt Ihr ihn an den Rändern mit einem Messer etwas begradigen. Danach habe ich vorsichtig die Mitte herausgeschnitten und zwar so, dass mir eine Art "Deckel" erhalten geblieben ist. Das macht das Verstreichen der Ganache später wesentlich leichter, als wenn die Kuchendecke nur aus Krümeln bestehen würde. Die Mitte habe ich dann noch etwas weiter abgetragen, aber nur so weit, dass kein Loch im Boden entstanden ist. Die übrigen Krümel habe ich für die spätere Deko beiseite gestellt. Nun die Schoko-Sahne in das Loch füllen und den "Deckel" wieder darauf setzten. Danach den ganzen Kuchen mit weichgeschlagener Ganache einstreichen.



Nun, da die Torte selbst fertig ist, fehlt nur noch die Dekoration. Dazu habe ich Fondant grün mit Lebensmittelfarbe (am besten eignet sich dafür Gelfarbe) eingefärbt und mit Puderzucker auf einer Silikonmatte dünn ausgerollt. Dann ganz vorsichtig die Fondantdecke von der Matte auf die Torte legen, glatt streichen und die Ränder sauber abschneiden. 



Auch das Häschen habe ich aus weißem und eingefärbten Fondant modelliert. Ihr benötigt einen Kopf, zwei Ohren, zwei Vorderpfoten und zwei Hinterpfoten. Die Ohren sind mit Zahnstochern im Kopf befestigt. Für die letzten Details habe ich lebensmittelechte Puderfarbe in rosa benutzt. So bekommt Euer Häschen rosa Wangen und rosa Öhrchen. Lasst die Einzelteile am besten einige Stunden aushärten, bevor Ihr alles zusammen steckt. Zum Zusammenkleben reicht ein Hauch Wasser. Den Kopf habe ich mit einem dicken Strohhalm auf der Torte befestigt. 



Ich habe außerdem einen sogenannten "Lebensmittelkleber" benutzt, wurde von diesem aber ziemlich enttäuscht. Er ist nicht hart geworden, hat kaum Halt gegeben und zeigt alles in allem ein schlechtes Preis-Leistungsverhältnis.

Sind alle Einzelteile ausgehärtet, zusammengesteckt und auf/an dem Kuchen platziert, könnt Ihr noch die Krümel aus der Mitte rundum verteilen. Damit sieht es so aus, als hätte sich das Häschen gerade erst aus seinem Bau gebuddelt :)

Und schon habt Ihr eine super schokoladige Osternascherei mit extremen Niedlichkeitsfaktor :)

Ich hoffe, dass Euch diese süße Idee gefallen hat. Wenn ja, dann lasst es mich gerne in den Kommentaren oder mit einem Like auf www.facebook.de/twinkebaking wissen. Ich freue mich sehr darüber :) Und für Fragen habe ich natürlich auch immer ein offenes Ohr! :)

Vielen Dank fürs Lesen! 
Alles Liebe wünscht Euch 

Eure Twinke :)