Montag, 16. Mai 2016

Fußball EM 2016: Trikot-Torte!


Am 10. Juni 2016 ist es schon so weit: Die Fußball EM startet wieder! Und bei einer Gartenparty mit dem Motto "EM 2016" dieses Wochenende durfte diese Deutschlandtrikot-Torte natürlich nicht fehlen. Und dabei ist sie auch noch ganz einfach zu backen, sodass sich wirklich jeder Fußballfan an ihr versuchen kann ;)

Ich habe damit begonnen, eine Ganache nach dem Rezept in den Grundlagen mit 200g Zartbitterschokolade und 200g Sahne anzusetzten. Diese musste dann für ca. 30min in die Gefriertruhe (ja, ich hatte es eilig :D ).
Danach kommt der Teig an die Reihe. Dazu könnt Ihr einfach nach dem Rezept "Dunkler Teig" (ebenfalls aus den Grundlagen), einen rechteckigen Blechkuchen backen. Nach dem Auskühlen habe ich die oberen 15cm des Kuchens zum Zuschneiden der Ärmel benutzt, schätzt also am besten vorher ab, wie lang Euer Kuchen sein muss.


Dann werden die drei Einzelteile (2 Ärmel, 1 großes Mittelstück) mit der aufgeschlagenen Ganache bestrichen und das weiße Fondant auf etwas Puderzucker möglichst dünn ausgerollt. Passt aber gut auf, dass das Fondant nicht reißt und dass man nichts von der braunen Ganache auf der weißen Kuchendecke sieht!
Die Ärmel habe ich dann mit zwei Holzstäbchen pro Seite am Kuchen befestigt. 

Nun fehlt nur noch die Deko. Dabei ist Eurer Phantasie quasi keine Grenze gesetzt. Ich habe aus schwarzem Fondant mit kleinen Buchstaben-Ausstechern, die übrigens sehr zu empfehlen sind, den Schriftzug erstellt und dann die Buchstaben (wie immer mit etwas Wasser) auf dem Kuchen festgeklebt. Der Übergang zu den Ärmeln ist unter zwei Deutschlandfahnen versteckt, die je nach Favoriten natürlich auch andere Farben haben können. Und auch der Kragen ist aus schwarzem Fondant. Nur das DFB-Logo mit den Sternen habe ich ausgedruckt und auf Alufolie geklebt und dann mit Zuckerguss auf dem Kuchen befestigt. Da waren mir die Details dann doch etwas zu klein ;)

Und schon habt Ihr den perfekten Kuchen für jede Fußballparty oder sogar für das ein oder andere Public-Viewing!


Wenn Euch diese kleine Backidee gefallen hat, lasst mir doch gerne Feedback hier, oder auf www.facebook.de/twinkebaking da!


Viel Spaß beim Nachbacken und im Sommer dann bei der EM!
Alles Liebe wünscht Euch

Eure Twinke :)








Sonntag, 8. Mai 2016

Blumentopf-Torte

 

 

Passend zum Muttertag gibt es heute eine Anleitung für eine wunderschöne Blumentopf-Torte! Diese Blumen welken bestimmt nicht und zusätzlich schmecken sie auch noch zuckersüß.

Der Teig besteht aus zwei Schokoladenkuchen nach dem Rezept "Dunkler Teig" aus den Grundlagen. Ein Rezept reicht dabei aus, um zwei 22er Springformen zu füllen. Backt jeden Kuchen für ca. 30min und lasst beide gut auskühlen, bevor Ihr sie übereinander legt und danach mit einem Messer nach unten etwas schmaler schneidet. So bekommt der Kuchen eine leichte "Topf-Form".

Um das Fondant zu befestigen, könnt Ihr ca. 180g Schokolade schmelzen und eine recht flüssige Ganache herstellen. Ein Rezept dafür gibt es in den Grundlagen, lediglich ein Aufschlagen der Creme ist nicht unbedingt nötig. So klebt das Fondant besser an den Seiten, obwohl es nicht an der Kuchenoberfläche befestigt ist.

Das Fondant habe ich mit Puderzucker und Gelfarben gefärbt, dünn ausgerollt und dann möglichst glatt außen um den Kuchen gelegt. Wenn Ihr möchtet, könnt Ihr aus den Resten auch einen dünnen Streifen am oberen Topfrand befestigen, damit die Optik perfekt wird.

Und schon kann der Blumentopf bepflanzt werden! Ich habe (ausnahmsweise ;) ) ein fertiges Erdbeer-Frosting aus den USA benutzt, um mit der Wilton 2D-Spritztülle (UNBEZAHLTE WERBUNG) die Rosen zu spritzen. Ihr könnt aber auch einfach ein Butter-Frosting oder steif geschlagene Sahne dazu benutzen. Achtet einfach auf die Temperatur und die damit verbundene Konsistenz der Masse, damit die Rosen am Ende auch halten. Das i-Tüpfelchen bekommt der Kuchen noch durch die grünen Fruchtgummi-Blätter und ein paar kleine Zuckerherzen. Außerdem könnt ihr auch den unteren Rand noch mit Frosting verzieren.

Und schon ist die Blumentopf-Torte fertig!
Wie immer hoffe ich, dass Euch meine neue Backidee gefallen hat! Lasst mir gerne Feedback in den Kommentaren oder auf www.facebook.de/twinkebaking da :)

Noch einen schönen Muttertag wünscht Euch

Eure Twinke :)








Sonntag, 1. Mai 2016

Anti-Gravity Cake


























Pure Magie, oder etwa nicht? Man könnte meinen, diese M&Ms-Tüte würde schweben und auf unerklärliche Weise die Schwerkraft überwinden! Oder ist dieser Kuchen doch nur ein simpler Trick? Hier könnt Ihr es erfahren :)

Für diesen Kuchen habe ich einmal meine etwas kleineren Backformen herausgekramt: ca. 22cm und 10cm im Durchmesser. Die angegebene Zutatenmenge in den Grundlagen für den "hellen Teig" passen hier ganz gut, um beide Formen zu füllen. Bei der Backzeit rechnet Ihr am besten mit ca. 15-20min bei dem kleinen und 30-40min bei dem großen Kuchen ein. Aber wie immer gilt: Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser! Also immer mal mit einem Holzstäbchen prüfen, ob die Kuchen durchgebacken sind.

Während die Kuchen backen könnt Ihr bereits eine Ganache (Anleitung dazu gibt es ebenfalls in den Grundlagen) aus 200g Zartbitterschokolade herstellen und diese gut herunterkühlen. Schlagt sie vor Benutzung ruhig nocheinmal mit einem Mixer auf.

Die "Magie" besteht aus 4 zusammengeklebten und mit Alufolie umwickelten Strohhalmen! Diese werden dann an die Verpackungstüte geklebt und so in den Kuchen gesteckt, dass es aussieht, als würde die Alufolie aus der Tüte auf den Kuchen fließen. Und das war eigentlich auch schon alles. :D


Bestreicht den Kuchen überall mit Ganache (auch zwischen den beiden einzelnen Kuchen), steckt die Strohhalm-Konstruktion in den Kuchen und schon habt Ihr das Grundgerüst für einen echten Anti-Gravity Cake!
Um den Kuchen herum habe ich Kitkats geklebt (dazu eignet sich die übrig gebliebene Ganache ganz gut) und dann habe ich eine dekorative Schleife darum gelegt. Danach nur noch mit etwas geschmolzener Schokolade die Stellen bestreichen, an denen später die M&Ms kleben sollen und nach kurzem Warten die M&Ms auf dem Kuchen verteilen.


Und schon ist die perfekte Illusion fertig!

Solltet Ihr irgendwelche Fragen haben, meldet Euch am besten hier in den Kommentaren oder auf www.facebook.de/twinkebaking. Und wenn Ihr mögt, lasst doch ein kleines "Gefällt mir" da!

Ich wünsche Euch einen guten Start in die Woche. Alles Liebe

Eure Twinke :)









Dienstag, 19. April 2016

Bärchen-Macarons

















Zart, französisch und zuckersüß: Das sind Macarons! Die kleinen Leckereien aus Eischnee und Mandeln werden inzwischen auch in Deutschland immer beliebter. Ihr wollt dem Trend folgen? Dann gibt's hier das passende Rezept dazu :)

Die Zutaten für den Macaron-Teig sind 170g Puderzucker, 90g Mandelmehl oder fein gemahlene, blanchierte Mandeln, 15g Kakaopulver, 3 Eiweiß und 30g Zucker. Für die Deko benötigt Ihr Giottos, Schokotropfen, braune Zuckerschrift und beiges Fondant.
Gefüllt sind die Macarons mit eine Zartbitter-Ganache aus 100ml Sahne und 100g Zartbitterschokolade, die ich bereits am Vortag nach dem Rezept aus den Grundlagen gefertigt habe.

Für den Teig der Macarons den Puderzucker, die Mandeln und den Kakao vermischen und mehrfach sieben, sodass keine Klümpchen mehr vorhanden sind. In einer anderen Schüssel das Eiweiß steif schlagen, den Zucker hinzufügen und alles zu einer glatten Creme vermixen. Danach müssen die trockenen Zutaten unter den Eischnee gehoben werden und solange vermischt werden, bis ein glatter Teig entsteht.
Für perfekte Kreise habe ich hier zum Portionieren des Teigs auf einer Macaron-Backmatte (sehr zu empfehlen, aber ein mit Backpapier ausgelegtes Blech tut es auch) den Teig in einen Spritzbeutel mit etwa 2cm großer, runder Öffnung gefüllt und damit gleich große Kreise auf die Matte/das Blech gespritzt. 



Lasst die Macarons vor dem Backen unbedingt so lange ruhen, bis sie auf der Oberfläche getrocknet sind (in etwa eine Stunde).
Heitzt dann den Ofen auf 120°C vor und backt die Macarons darin ca. 30min bei Umluft auf mittlerer Schiene.


Sind die Macarons ausgekühlt, werden immer zwei Macaron-Hälften zusammengesetzt und in der Mitte mit der Ganache gefüllt (dazu habe ich wieder einen Spritzbeutel benutzt, dieses Mal mit einer kleineren runden Tülle).
Die Giottos vorsichtig mit einem Messer in der Mitte zerteilen und als Ohren mit etwas Ganache an den Macarons befestigen. Aus dem Fondant kleine Ovale formen und mit der Zuckerschrift ein Gesicht darauf malen. Die Schnauzen sowie die Schokotropfen als Augen sind ebenfalls mit etwas Schokoladencreme auf den Macarons befestigt.


Und schon habt Ihr Eure ganz persönlichen Bärchen-Macarons!
Ich hoffe, dass Euch diese (mal etwas andere) Backidee gefallen hat. Ich freue mich wie immer über Feedback und Kommentare hier auf dem Blog oder auf www.facebook.de/twinkebaking!


"Bonne chance!" beim Nachbacken wünscht Euch

Eure Twinke :)
















Dienstag, 12. April 2016

Poro Cake




















Bildquelle: http://orig08.deviantart.net/42f9/f/2014/121/e/5/porowebda_by_zillabean-d7grlnh.jpg


Und schon wieder ein nerdiger Kuchen: Ein Poro aus dem Videospiel "League of Legends". Diese treuen Begleiter sind unglaublich mutig und zugleich super süß (im wahrsten Sinne des Wortes ;) )!

Für den Kuchen habe ich eine 20er Halbkugel-Backform benutzt, aber eine ofenfeste Schüssel/Schale würde auch als Form funktionieren. Denkt daran, die Form vor dem Backen gut einzufetten und danach einzumehlen, damit der Teig nicht an der Form kleben bleibt.

Als Teig könnt Ihr wie bei dem Minion-Kuchen 1 1/2 mal das Rezept des hellen Teigs aus den Grundlagen nutzen. Für etwas mehr Abwechslung habe ich mich bei diesem Projekt aber für einen leichten Nuss-Kuchen entschieden. Vorteil: Der Teig ist schneller durchgebacken und geht besser auf. Schlagt für den Nussteig 6 Eier mit 50ml heißem Wasser und 300g Zucker schaumig und fügt danach 190g Mehl, 150g gemahlene Hasenüsse/Mandeln und 1/2 Pck. Backpulver hinzu. Wenn alles zu einem glatten Teig vermengt ist, könnt Ihr den Kuchen für min. 1 Stunde backen. Schneidet den Kuchen ggf. oben etwas ein und macht regelmäßig die Stäbchen-Probe, um die Konsistenz des Teigs zu testen. Ist der Kuchen fertig, lasst ihn auf jeden Fall sehr gut auskühlen!

Während der Kuchen auskühlt, könnt Ihr bereits  500ml kalte Sahne steif schlagen. Etwas Sahnesteif-Pulver (meistens Gelantine-Pulver oder ähnliches) ist dabei sehr nützlich. Je nach Geschmack könnt Ihr die Sahne noch mit Puderzucker und Zitronenschale abschmecken. Wichtig ist, dass die Sahne sehr kalt ist, damit sie beim Spritzen ihre Form behält.
Damit wären wir auch schon beim Fell des Poros. Ich habe eine 32er-Wilton-Spritztülle (UNBEZAHLTE WERBUNG) benutzt, wichtig ist aber eigentlich nur, dass sie an den Seiten gezackt ist. Startet am unteren Rand der Halbkugel und arbeitet Euch rund um den Kuchen immer etwas weiter hoch. Keine Sorge, falls die Sahnetupfen nicht immer symmetrisch angeordnet sind, das macht das Fell nur noch etwas wuscheliger :)

Nun fehlen nur noch die Gesichtsdetailles. Ich habe die Zunge, Augen, Füße und Hörner aus dem jeweilig gefärbten Fondant geformt. Dies erfordert etwas Geduld, aber mit etwas Übung fällt es gar nicht mehr schwer, die Detailles zu modellieren. Auf dem Kuchen habe ich sie mit Zahnstochern bzw. kleinen
Holzspießen befestigt, damit sie nicht von der Sahne abrutschen, sondern im Teig "verankert" sind.


Und schon habt Ihr Euren ganz persönlichen Poro! Dafür hat er sich einen Keks verdient, oder? ;)

Wie immer hoffe ich, dass Euch diese (zugegeben etwas nerdige :D) Backidee gefallen hat! Habt Ihr Vorschläge für zukünftige Projekte, Anregungen und Feedback? Lasst es mich in den Kommentaren wissen, oder auf der Twinke Baking Facebookseite www.facebook.de/twinkebaking.

Eine schöne Woche und viel Erfolg beim Nachbacken wünscht Euch

Eure Twinke :)















Freitag, 1. April 2016

Pinguin-Cupcakes



Diese kleinen Kerle hier passen vielleicht nicht in den langsam kommenden Frühling, aber am ersten April ist ja bekanntlich alles durcheinander ;) Und süß sind sie sowieso, obwohl sie ganz einfach und schnell gemacht sind. Die Oreo-Pinguine sind also auch super für das gemeinsame Backen mit Kindern geeignet.
Alles, was Ihr braucht, sind 12 Muffins (Rezept dazu gibt's in den Grundlagen), 300g Sahne (evtl. einen Sahnefestiger und etwas Zucker/Zitrone für den Geschmack), 1 Pck. Oreo-Kekse, Puderzucker und etwas Fondant in weiß, schwarz, blau und orange. Beim schwarzen Fondant empfehle ich das Selbst-Färben nicht, da selbst bei starken Gel-Lebensmittelfarben eher ein Grauton dabei herauskommt. Das blaue und orangene Fondant allerdings könnt Ihr mit gewöhnlichen Lebensmittelfarben und etwas Puderzucker selbst einfärben; ein 500g Block in einer speziellen Farbe lohnt sich meiner Meinung nach nicht.

Für die Oreo-Pinguine:

Beginnt damit, die Oreo-Kekse vorsichtig mit einem Messer in zwei Hälften zu teilen (eine Hälfte mit Creme, eine Hälfte ohne Creme). Keine Sorge, falls der ein oder andere Keks bricht, alle Reste davon könnt Ihr nachher kleingehackt zum Muffinteig dazugeben und mitbacken. Wenn Ihr 12 Kekse so geteilt habt, schneidet die Hälften ohne Creme nocheinmal in zwei gleichgroße Teile. Die Hälften mit Creme werden das Pinguin-Gesicht, die geteilten Hälften werden die Flügel.


 

Danach könnt Ihr Euch bereits um die Fondant-Deko kümmern. Formt aus dem weißen und schwarzen Fondant die Augen. Wie immer gilt: Wasser zum Zusammenkleben der einzelnen Fondantstücke ist gut, aber zu viel weicht es auf. Aus dem orangenen Fondant müssen dann nur noch kleine Schnäbel geformt werden und schon können die Augen und der Schnabel mit etwas dickem Zuckerguss auf die Gesichter geklebt werden.


Nun muss nur noch die Sahne mit etwas Puderzucker und/oder Zitrone steif geschlagen , für ca. 30 min kaltgestellt und mit einem Spritzbeutel auf dem Muffin verteilt werden. Ich habe bei den Oreo-Pinguinen keine besondere Spritztülle benutzt, sondern lediglich den Spritzbeutel unten passend ab-/aufgeschnitten. Jetzt einfach die Flügel und den Kopf auf dem Sahnehäubchen platzieren und schon sind die kleinen Oreo-Pinguine fertig!

Für die Fondant-Pinguine:

Das Wichtigste für die Cupcakes mit Fondant-Topper ist natürlich der Pinguin selbst. Ich habe keine exakte Bilderanleitung erstellt, aber ich denke, dass jeder mit etwas Übung einen Pinguin aus Fondant formen kann. Wichtig ist nur, beim Kleben (wie oben erwähnt) nie zu viel Wasser zu benutzen und die Hände von Zeit zu Zeit mit etwas Puderzucker zu bestäuben, damit diese nicht zu sehr am Fondant kleben bleiben. Sollte die Zuckermasse durch das ganze Kneten und Modellieren zu weich werden, hilft es, sie einfach für eine kurze Zeit in den Kühlschrank zu stellen, dort wird sie wieder fester. Durch den gesamten Pinguin (Körper und Kopf) zieht sich ein dünner Holzspieß, damit alles zusammenhält und man die Figur später gut in dem Muffin befestigen kann.

Für die kleine Eisscholle könnt Ihr einfach etwas hellblaues Fondant auf Puderzucker ausrollen, mit einem Messer ausschneiden und mit Marmelade oder restlicher Sahne auf dem Muffin platzieren. Darauf steckt ihr dann die Pinguin-Figur und umrandet alles mit etwas Sahne. Zum Schluss kann noch etwas Puderzucker als Schnee auf den Pinguin gerieselt werden und schon sind auch diese kleinen Pinguin-Cupcakes fertig!

Ich hoffe wie immer, dass Euch diese beiden Backideen gefallen haben :) Wenn ja, dann zeigt es doch mit einem Like auf der Twinke Baking Facebookseite www.facebook.de/twinkebaking oder in den Kommentaren :) Ich freue mich immer über Feedback!

Noch einen schönen ersten April wünscht Euch

Eure Twinke :)


Montag, 21. März 2016

Minion Cake


















Bananaaaa! Endlich habe ich wieder Zeit zum Backen! Nach bestandener Führerscheinprüfung und abgegebener Facharbeit war diese Minion-Torte das Erste, das ich seit langem einmal wieder gebacken habe. Und dafür, finde ich, ist sie mir gar nicht schlecht gelungen. Und wer mag die kleinen gelben Racker aus den Filmen "Ich einfach unverbesserlich" und "Die Minions" nicht?

Alles, was Ihr braucht, sind eine halbkugelförmige Backform/ofenfeste (!) Schüssel (Ø ca. 21 cm), 1 2/3 des Rezeptes "Heller Teig" aus den Grundlagen, eine Zartbitter-Ganache und jede Menge Fondant.

Fertigt die Ganache nach Anleitung (siehe Grundlagen) am besten schon am Vortag an und schlagt sie erst kurz vor Gebrauch auf.
Beginnt dann damit den Teig nach Rezept herzustellen. Fettet und mehlt die Form/Schüssel anschließend, befüllt sie mit dem Teig und lasst den Kuchen für mindestens 1 1/2 Stunden bei 170°C bei Ober-/Unterhitze backen. Prüft zwischendurch die Konsistenz des Kuchens, indem Ihr mit einem Holzstäbchen in den Teig stecht und beobachtet, ob noch Teig daran hängen bleibt. Ist dies der Fall, so muss der Kuchen noch weitere Zeit backen. Sollte sich der Kuchen oben zu dunkel färben, könnt Ihr ihn einfach mit etwas Alu-Folie abdecken.
Lasst den Kuchen gut auskühlen, bevor Ihr ihn aus der Form löst und mit der Ganache bestreicht. Am besten ist es, wenn die Gnache-Schicht schön glatt und gleichmäßig dick ist.

Danach könnt Ihr schon damit beginnen, das gelbe Fondant auf etwas Puderzucker vorsichtig möglichst dünn auszurollen und dann auf den Kuchen zu legen. Streicht das Fondant schön glatt (evtl. mit einer Art Spachtel aus Plastik, bekommt Ihr im Internet oder vielleicht sogar im Supermarkt). Keine Sorge, falls der Rand unten Falten schlägt, die werden im zweiten Schritt verdeckt. Rollt deshalb etwas dunkelblaues Fondant in einen langen, etwas dickeren Streifen aus, bestreicht diesen mit etwas Wasser und klebt ihn an den unteren Rand. Nun fehlt nur noch die Dekoration. Ihr könnt Eurem Minion ein oder zwei Augen geben, lange oder Stoppelhaare und andere Accessoires, die Euch gefallen. Der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt!


Und schon ist Euer ganz persönlicher kleiner Minion fertig! Zum Anbeißen süß, oder?
Was meint ihr? Schreibt es in die Kommentare hier auf dem Blog oder unter www.facebook.de/twinkebaking. Ich freue mich über Feedback und den einen oder anderen Like :)

Viel Spaß beim Nachbacken und eine schöne Woche wünscht Euch

Eure Twinke :)















Samstag, 6. Februar 2016

Frushi - Fruit Sushi



 
























 
Konnichiwa ihr Lieben! Leider bin ich momentan ziemlich im Stress für die Schule und den Führerschein, deswegen tut es mir unglaublich Leid, dass es erst jetzt einen neuen Post auf Twinke Baking gibt :( Aber als ich zufällig über einige "Frushi"-Bilder im Internet gestolpert bin, musste ich das unbedingt ausprobieren und Euch zeigen! Für alle Vegetarier, Veganer und "Ich mag keinen rohen Fisch und Algen"-Menschen da draußen ist Frushi eine super leckere Alternative. Und obwohl das hier keine Backidee ist, sind diese kleinen Reishäppchen doch sehr süß und dekorativ, weshalb sie meiner Meinung nach sehr gut auf diesen Blog passen ;)

Alles was Ihr dafür braucht sind 250g Sushi-Reis, 250ml Wasser, 70g Zucker, etwas Salz, 150ml Kokosmilch, Vanille-Aroma und jede Menge Früchte! Außerdem ist auch eine Bambus-Matte zum Sushirollen sehr hilfreich. Die gibt es in einigen Supermärkten, sowie in Asia-Läden und natürlich auch im Internet zum Bestellen.

Damit der Reis später gut zusammenhält, ist es sehr wichtig die Kochzeiten genau einzuhalten und den Reis, sobald er einmal auf der Herdplatte ist, nicht mehr umzurühren.
Fangt damit an, den Reis mit Euren Händen mehrfach zu waschen, bis das Wasser kaum noch milchig ist. Fügt dann die 250ml Wasser, eine Prise Salz und den Zucker hinzu, rührt alles kurz um, setzt den Deckel auf den Topf und lasst alles kurz aufkochen. Danach setzt Ihr die Hitze herunter (Ich habe den Reis auf Stufe 3-4 weiterköcheln lassen) und lasst den Reis abgedeckt für ca. 10min auf der warmen Herdplatte stehen. Sicherheitshalber habe ich noch ein Geschirrtuch zwischen den Deckel und den Topf geklemmt.


Nach den 10 Minuten könnt Ihr die Konsistenz überprüfen. Wenn alles Wasser verdampft ist und der Reis zusammen klebt, ist er fertig. Nun kommen noch die Kokosmilch und das Aroma hinzu. Vermischt alles miteinander und lasst den Reis auf einem Brett, möglichst aus Holz oder Plastik, gut auskühlen.

Damit wäre die Basis für Euer Frushi fertig. Nun liegt es ganz an Euch, wie Ihr Euer ganz persönliches Frushi gestalten wollt. Ich habe mich bei den Früchten für Mango, Erdbeeren, Kiwi, Mandarinen und Kirschen entschieden. Eurer Fantasie sind keine Grenzen gesetzt!

Maki-Frushi (Frushi-Rollen):


Bedeckt Eure komplette Bambusmatte mit einer Schicht Frischhaltefolie. Verteilt dann den Reis auf ca. 3/4 der Matte. Dabei sollte die Schicht nicht zu dick sein, aber auch keine Löcher aufweisen. Das klingt erstmal ziemlich unklar, aber Ihr werdet merken, was ich meine ;) Kleiner Tipp: Befeuchtet Eure Hände immer wieder mit etwas Wasser, dann klebt der Reis nicht so sehr an ihnen.
Sobald die Reisdecke fertig ist, könnt Ihr die Früchte aussuchen, zurechtschneiden und sie am oberen Rand des Rechtecks platzieren. Nun geht es ans Rollen. Geht stückweise vor und presst die Rolle immer wieder gut zusammen. WICHTIG: Die Frischhaltefolie dient nur zur Stabilisierung und wird NICHT mit "eingerollt". Solltet Ihr Probleme mit dem Rollen haben, schaut Euch einfach ein Tutorial im Internet für echtes Sushi an, das Prinzip ist das Gleiche :)


Ich habe die Nori-Algen des Sushis durch dünne Mango-Streifen ersetzt. Am besten benutzt Ihr dafür einen Sparschäler. Für die andere Frushi-Sorte habe ich einfach etwas Haselnuss-Krokant auf die fertige Rolle gestreut.

Nigiri-Frushi:



Die anderen Frushis auf meinen Bildern sind einfach Reisbällchen mit Früchten dekoriert. Lasst Euch ein paar Varianten Einfallen, je bunter, desto besser!


Und schon habt Ihr Euer ganz eigenes Frushi-Buffet erstellt. Ich hoffe, dass Euch diese exotische Non-Bake-Idea gefallen hat. Bei Fragen meldet Euch einfach bei mir oder in den Kommentaren. Und schaut doch mal auf www.facebook.de/twinkebaking vorbei, um nichts zu verpassen :)

Itadakimasu!

Eure Twinke :)